Leinöl mit Quark
Quark mit Leinöl kennt jeder, aber warum ist es so gesund und warum wirkt es gegen Krebs?
Quark ist ja sowieso gesund, schon wegen der vielen Aminosäuren, besonders des Cysteins, das vom Körper auch zur Synthese von Glutathion herangezogen wird. Glutathion ist an der Zellteilung beteiligt, hilft bei der Reparatur schadhafter Gene, macht Zellgifte und krebsfördernde Stoffe unschädlich, erhöht die Aktivität von Abwehrzellen und wirkt als starkes Antioxidans.
Betrachten wir das Leinöl näher, fällt der hohe Gehalt an der α-Linolensäure auf. Die α- Lionolensäure zählt zu den essentiellen Fettsäuren (Omega-3-Fettsäuren) und übernimmt wichtige Funktionen im gesamten Stoffwechsel (Immunstoffwechsel, Lipidmembrane usw.).
Quark enthält schwefelhaltige Aminosäuren, Cysteine, die sich mit der α-Linolensäure zu elektrischen Dipolen verbinden. Diese können nach Frau Dr. Budwig in die Zellen und dort in die Mitochondrien (Kraftwerke der Zellen) eindringen. Dort verbessern sie die Sauerstoffatmung, indem sie durch seine freien Pi-Elektronen die blockierte Atmungskette entblockieren. Eventuell vorhandene Krebszellen sollen durch diese Pi- Elektronen (freie energiegeladene Elektronen der α-Linolensäure) zugrunde gehen.
Zusammenfassung: Leinöl (aus KbA) in Quark eingerührt (1- 2 Essl. auf 250 g Magerquark) verbessert die Sauerstoffatmung, wirkt gegen Krebs, schützt uns vor Infektionen und aggressiven Radikalen. Ein oft bestehender Omega-3-Fettsäuremangel kann mit Leinöl leicht ausgeglichen werden.






