Medi-Therm Kliniken GmbH & Co. KG
Biomedizinisches Männer Zentrum
Zentrum für natürliche Heilweisen und funktionale Medizin
Biomedizinisches Zentrum für Well-Aging
Medizinisches Versorgungszentrum St. Georg
















... zur Registrierung

Praxisstudie bestätigt Wirksamkeit von Erlotinib (Tarceva) bei Lungenkrebs

Mit dem EGFR-Hemmer (Tarceva) betrug das progressionsfreie Überleben mehr als 14 Wochen (= 3 Monate !)

Um das herauszufinden, wurden 7000 Patienten mit fortgeschrittenem Bronchial-Ca behandelt. Diese Studie, die wir hier besprechen, zeigt, wie gering die Fortschritte sind und mit welchen ungeheuren Kosten der geringe Gewinn an Lebenszeit verbunden ist. Die Ergebnisse wurden in einer offenen Studie erzielt, d.h. die Studie wurde in Praxen und Kliniken durchgeführt und die Kosten für das Medikament wurde von den Kassen oder den Patienten bezahlt.

Die Standarddosierung war 150 mg täglich oral. Inzwischen wurden die Daten von über 5500 Patienten der Studie TRUST aus Phase IV von der Firma Roche Pharma ausgewertet. Alle Studienteilnehmer hatten bereits mindestens eine Chemotherapie erhalten oder eine Kontraindikation gegen Chemotherapeutika. Mit Erlotinib (Tarceva®) erzielten 69 Prozent eine Tumorrückbildung oder Krankheitsstabilisierung. Das progressionsfreie Überleben (PFS) betrug median etwas mehr als 14 Wochen und war damit sogar etwas länger als in der zulassungsrelevanten Studie. Während der Therapie mit Erlotinib entwickelten 71 Prozent der Patienten einen Hautausschlag: Eine mittel bis schwere Akne vulgaris meist im Gesicht, aber auch am Körper. Diese war verknüpft mit einer besseren Wirksamkeit: Das PFS lag bei 24 Wochen in der Gruppe mit Akne, in der Gruppe ohne Hautausschlag bei 11,3 Wochen. Für eine Therapiesteuerung ist dies aber ungeeignet, weil die Behandlung mit dem EGFR-Hemmer auch ohne Hautreaktion erfolgreich sein kann.

Das Therapieergebnis wird auch durch Faktoren wie Raucherstatus und Histologie beeinflusst, doch erreichten alle Patientensubgruppen mit Erlotinib ein PFS von mindestens zehn Wochen, das sind 2 1⁄2 Monate: Kein überzeugender Fortschritt, bedenkt man die Kosten und die Hauterscheinungen, die z.T. so ausgeprägt sind, dass sich ein solcher Patient kaum in die Öffentlichkeit wagen kann.

Der Anteil von Patienten mit einer Remission oder einer Stabilisierung lag bei mindestens 59 Prozent. Die Therapie ist von den Hauterscheinungen abgesehen gut verträglich - auch bei Patienten im Alter über 70 Jahren, die wegen Komorbidität first-line mit Erlotinib behandelt wurden. Bei diesen 477 Studienteilnehmern wurde das Tumorwachstum durch die Therapie für etwa fünf Monate gestoppt und mehr als ein Drittel von ihnen lebte noch länger als ein Jahr. Schwere unerwünschte Wirkungen waren auch bei den älteren Patienten selten.

Wir konnten mit der Kombination Chemotherapie niedrig dosiert und insulinpotenziert in Kombination mit dem EGFR Hemmer Erlotinib (Tarceva) und dem Angiogenesehemmer Bavacizumab (Avastin) und systemischer Ganzkörperhyperthermie (SGHT) deutlich bessere Ergebnisse erzielen. Kasuistiken hierzu werden wir demnächst unter Rubrik „Kasuistiken“ mitteilen.



Newsletter 3.09

Klinik St. Georg
Startseite  Übersicht  Kontakt  Impressum  
Rosenheimer Straße 6-8
83043 Bad Aibling

Telefon
Fax
08061 398-0
08061 398-454
Medi-Therm Kliniken GmbH & Co. KG
   Hyperthermie
Biomedizinisches Männer Zentrum
Zentrum für natürliche Heilweisen und funktionale Medizin
Biomedizinisches Zentrum für Well-Aging
Medizinisches Versorgungszentrum St. Georg

www.klinik-st-georg.de
info [at] klinik-st-georg.de
© 2010 Klinik St. Georg

Bookmark and Share

Seitenanfang