Schmerztherapie

Krebspatienten haben mit vielen Ängsten zu kämpfen. Dazu gehören auch die Ängste vor starken Schmerzen oder einem leidvollem Sterben. In der Klinik St. Georg muss sich niemand darauf vorbereiten, qualvolle Schmerzen auszuhalten, denn starke Schmerzen können heutzutage auf verschiedene Arten relativ problemlos behandelt werden.

In der Schmerztherapie der Klinik St. Georg ist es Ziel, ein speziell auf das Schmerzproblem des Patienten zugeschnittenes, individuelles Therapiekonzept zu erstellen. Der therapeutische Schwerpunkt liegt dabei meist auf einer medikamentösen Therapie in Kombination mit Akupunktur, Reiki, Cranio-Sacral-Therapien und Massagen.

Die orale medikamentöse Therapie erfolgt nach dem Stufenschema der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit Nicht-Opioid-Analgetika und Opioid-Analgetika. Standardsubstanzen der Nicht-Opiod-Analgetika sind Acetylsalicylsäure, Paracetamol, Ibuprofen und Metamizol (Novalgin). Hauptstütze der Therapie mittelstarker oder starker Tumorschmerzen sind Morphine und morphin“like“-Analgetika. Hier setzen wir besonders auf das neue, nebenwirkungsarme Präparat Palladon.

In der Schmerztherapie kommen aber auch Medikamente zum Einsatz, die ursprünglich nicht zur Schmerzreduktion entwickelt wurden. Es handelt sich dabei um Antidepressiva, Neuroleptika, Antikonvulsiva und Corticosteroide. Aus schmerztherapeutischer Sicht sind beispielsweise Antidepressiva bei so genannten Brennschmerzen oder neuropathischen Dauerschmerzen angezeigt. Corticosteroide vermindern Schwellungen und damit den Druck auf das Nervengewebe. So lindern sie den Schmerz indirekt.

Schmerzen zu lindern ist eine der wichtigsten ärztlichen Aufgaben. Wir sind in unserer Klinik in der Lage, fast jeden Schmerz zu beherschen. Doch der Patient kann hier viel für sich selbst tun. Mit Hilfe verschiedener Entspannungstechniken wie beispielsweise Reiki, Muskelentspannung und Meditation kommt der Patient sich selbst und damit auch seinem Schmerz näher. Patienten berichten oft vom schmerzlindernden Effekt einer Sitzung, der ein paar Tage lang anhalten kann. Gezielte Akupunkturbehandlungen, Massagen und Cranio-Sacral-Therapien runden unser Schmerztherapieprogramm ab.