Loco-regionale Hyperthermie
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Einleitung |
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Wie wirkt die loco-regionale Hyperthermie? |
Die Erhitzung des tumorösen Gewebes bis auf 44° C beeinflusst auch angrenzendes gesundes Gewebe. Doch dieses kann die Wärme leicht abführen in dem es seine Durchblutung steigert, eine Fähigkeit, die das Tumorgewebe aufgrund seiner primitiveren Blutversorgung nicht besitzt. Die gestörte Blutversorgung im Tumorgewebe führt zu einer unzureichenden Wärmeregulation und zu einem Hitzestau.
Durch den Hitzestau kommt es zu einer Unterversorgung der Tumorzellen mit Sauerstoff und zur Nährstoffverarmung im Tumor. Diese Mangelerscheinungen führen zu Störungen wichtiger Stoffwechselprozesse bei der Zellteilung und Zellerhaltung, wobei auch Reparatursysteme der Zellen ausfallen. Damit können thermisch (= durch die Hitze) geschädigte Zellbestandteile (Membrane, Proteine) nicht ersetzt werden, was schließlich zum Absterben der Tumorzellen führen kann.
Weiterhin haben neuere Untersuchungen ergeben, dass Krebszellen bei einer Erwärmung auf ca. 42°C im Gegensatz zu gesundem Gewebe besonders charakteristische Eiweißstrukturen auf ihrer Oberfläche bilden. Diese Eiweißstrukturen (z.B. HSP72), man nennt sie auch Hitzeschockproteine, aktivieren die natürlichen Killerzellen des körpereigenen Abwehrsystems zum Angriff auf die Tumorzellen. Damit wirkt die Hyperthermie nicht nur durch die thermische Schädigung, sondern auch durch die Stimulierung des Immunsystems.
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Welche Erkrankungen werden mit der loco-regionalen Hyperthermie behandelt? |
Loco-regionale Tiefen-Hyperthermie für:
- gynäkologische Tumore wie Brust- und Unterleibskrebs
- Lungen- und Lebertumore bzw. Metastasen
- Bauchspeicheldrüsenkrebs
- Magen-, Darm- und Blasenkrebs
- HNO-Tumore
- Hirntumore
- Lymphknoten-Metastasen und örtlich begrenzte Lymphome
- oberflächliche Tumore mit einer Eindringtiefe von 1-3,5 cm
- verschiedene Hautkrebsarten und Hautmetastasen anderer Primärtumore
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Hyperthermie in Kombination mit anderen Therapien |
Selbst ein Tumor, der gegen Chemo- und Strahlentherapie resistent war, kann nach einer Hyperthermie-Behandlung auf diese Therapien wieder ansprechen.
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Welche anderen Formen der Hyperthermie werden an der Klinik St.Georg noch angeboten? |
b) Prostata-Hyperthermie (Überwärmungsbehandlung) - als Sonderform der lokalen Hyperthermie. Hier wird eine Wärmesonde direkt in die Harnröhre eingeführt und in der Prostata plaziert, so dass das Organ auf 45-70°C erwärmt wird.
Medizinisches Leistungsspektrum
Basistherapien
Hyperthermie
Photodynamische Therapie
Galvano- oder Elektrochemische Tumortherapie
Phytotherapie
Ausleitende Verfahren
Biologische Therapieverfahren
Homöopathie
Schmerztherapie
Physiotherapie
Psychotherapie







