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Stellenwert der komplementären Onkologie heute

Die Krebserkrankungsraten steigen, d.h. die Zahl der Krebskranken nimmt jährlich zu. Bei dem enormen Forschungseinsatz und den dort verbrauchten Mitteln hätte man eigentlich das Gegenteil erwarten können.

Es wurden enorme Fortschritte erzielt, sowohl bei der Diagnostik maligner Erkrankungen als auch bei der Primärtherapie, seien es nun die Operationstechniken oder die Möglichkeiten, die die modernen Strahlentherapien betreffen. Molekularbiologische Aspekte bei der Krebsentstehung und -ausbreitung rücken immer mehr in den Mittelpunkt konventioneller Onkotherapien und haben zur Entwicklung einer neuen Generation von Krebsmedikamenten geführt wie z.B. Thyrosinkinasehemmern oder monoklonalen Antikörpern wie Herceptin (Trastuzumab) oder Mabthera (Rituximab). Sie haben ein höheres Ansprechen zur Folge, aber nur geringen Einfluss auf die Langzeitüberlebenszeit. So führt der Angiogesehemmer Avastatin beim metastasierenden Kolonkarzinom zu einer Verlängerung der Überlebenszeit von ganzen 4 bis 6 Monaten. Doch die Nebenwirkungen sind erheblich und die Kosten hoch.

Alles in allem hat sich trotz des enormen Geldeinsatzes in der Krebstherapie von heute die Fünfjahresüberlebenszeit der Krebspatienten nicht oder nur unwesentlich verbessert. Es ist deshalb zu fragen, ob nicht der Therapieansatz in der konventionellen Onkologie falsch bzw. erweiterungsbedürftig ist?

Die konventionelle Onkotherapie richtet sich gegen den Tumor. Der Träger des Tumors ist dabei relativ uninteressant. Der Tumor selbst ist aber, wie wir wissen, nicht die Krankheit, sondern ein Symptom und die Folge anderer, tiefer liegender Störungen wie z.B. einer Schwäche des antioxidativen Systems, einer Immunschwäche, einer Hormondysbalance, einer Störung des Säure- Basen Gleichgewichts, zu hohen Toxinwerten etc. Die komplementäre Onkologie bezieht diese Erkenntnisse in ihr Therapiekonzept mit ein und versucht durch geeignete erweiterte Diagnostik- und Therapieverfahren eine „Terrainsanierung“ durchzuführen und die gesunden Anteile des Patienten zu fördern. Durch die gleichzeitig laufenden Tumordestruktionen und „Terrainsanierungen“ sind nicht nur die Ansprechraten höher, die Nebenwirkung der konventionellen Onkotherapie geringer, sondern auch die Lebensqualität besser und die Überlebenszeit selbst von Tumorpatienten in fortgeschritteneren Stadien deutlich verlängert.



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