Noch immer sind die Erfolge der Schulmedizin im Kampf gegen den Krebs bescheiden. Trotz aller Bemühungen und trotz der Unsummen, die Krebsforschung und Krebsbehandlungen jedes Jahr verschlingen, stirbt in Deutschland jeder Vierte an Krebs. Fieberhaft wird daher nach wirksamen Mittel gegen diese Geißel unserer Zeit gesucht. Weder der Pharmaindustrie noch der universitären Forschung ist dies aber bislang gelungen.

Doch es gibt neue Hoffnung – auch für bereits von Krebs betroffene Menschen! Die Natur hält die Antwort zur Lösung des Krebsproblems bereit. Es ist schlüssig bewiesen, dass bestimmte pflanzliche Stoffe, die natürlicherweise in der Nahrung vorkommen, die Fähigkeit haben, Krebs zu verhindern. Genaueres darüber können Sie auch in meinem Buch Nährstoffe – Bausteine für ein gesundes Leben nachlesen. Dort erfahren Sie, dass 40 % aller neuen Krebsfälle pro Jahr vermeidbar wären.

Das heißt für uns alle: Vorbeugung gegen Krebs und auch Heilung sind möglich, wenn man sich richtig ernährt und Naturstoffe mit Antikrebswirkung richtig einsetzt!

Eine reelle Chance zur Krebsvorbeugung und Heilung

Diese reelle Chance zur Krebsvorbeugung und zur Heilung sollte jeder von uns nutzen. Denn Pflanzenextrakte greifen an spezifischen Stellen in den Zellzyklus ein und blockieren Signalwege, die bei bösartigen Krebszellen außer Kontrolle geraten sind. Einer dieser wichtigen Wirkstoffe unter den sogenannten Phytochemikalien oder bioaktiven Pflanzenstoffen, der eine Wucherung von Krebszellen verhindern kann, ist Curcumin.

Curcumin – ein Bestandteil der Gelbwurz

Curcumin ist der in Curry enthaltene Farbstoff, der aus Gelbwurz (auch Tumeric oder Kurkuma) gewonnen wird. Diese Heilpflanze wird vorwiegend in Afrika und Asien angebaut. Als Gewürz des Lebens ist Curcumin seit Jahrtausenden in der ayurvedischen Medizin bekannt. Das Rätsel, wie Curcumin die Bildung von Metastasen unterbindet, ist inzwischen gelöst.

Die Wirkung von Curcumin

Bis zuletzt war unklar, wie genau Curcumin seine Wirkung entfaltet. Lange hatte man sich gewundert, weshalb Curcumin selbst solche Proteine beeinflusst, die gar keine spezifischen Rezeptoren für den Stoff besitzen. Mit Hilfe der Kernresonanzspektroskopie (NMR) konnte man nun diese Fragen klären. Mit einem NMR-Spektrometer ist es möglich, einzelne Atome und deren Wechselwirkungen mit benachbarten Atomen zu beobachten. Dabei bestätigte sich die Vermutung, dass Curcumin die physikalischen Eigenschaften der Zellmembran beeinflusst, indem es sich in die Doppellipidschichten der Zellmembranen hineinschiebt.

Im Gegensatz zu gesunden Zellen wirkt Curcumin auf Krebszellen jedoch nicht stabilisierend, sondern schädigt sie, indem es die Membranen durchlässiger macht. Des Weiteren bremsen Curcumin-Moleküle den Nuklearfaktor-kappaB (NF-kappaB). Bei NF-kappaB handelt es sich um einen Stoff, der Signale von außerhalb der Zelle zum Zellkern übermittelt. Insbesondere bei Entzündungsreaktionen ist dieser Faktor aktiviert. Deshalb bezeichne ich den NF-kappaB-Faktor auch gerne als schwarzen Ritter, denn wenn erhöhte Werte im Serum gemessen werden, die seine Aktivität implizieren, deutet dies auf „Feuer“ im Körper hin. Wenn es aber gelingt, NF-kappaB zu bremsen, beeinflusst das die Wachstumsgeschwindigkeit von Krebszellen erheblich und setzt deren zentrale Überlebensmechanismen außer Kraft.

Hemmen lässt sich NF-kappaB mithilfe von Curcumin. Es ist dabei aber nur gegen kranke Zellen wirksam: Es tötet also die kranken Krebszellen ab, die gesunden Zellen tragen jedoch keinen Schaden davon. Auch Nebenwirkungen wie Übelkeit und Erbrechen, Knochenmarksschädigung, Unterdrückung des Immunsystems oder Haarausfall, wie wir es von der Chemotherapie kennen, gibt es bei einer Curcumin-Therapie nicht.

Curcumin senkt darüber hinaus auch den  Histamin-Spiegel. Das ist ein weiterer Mechanismus, um Entzündungen einzudämmen und Krebswachstum zu stoppen. Ein erhöhter Histamin-Spiegel liegt meist auch bei allergischen Reaktionen vor.

Im Mittelpunkt der Forschung

Überall – besonders aber in den USA – steht Curcumin heute im Mittelpunkt der Forschung. Onkologen in Deutschland dagegen haben bisher wenig bis gar keine Kenntnisse von dieser wundervollen Substanz und warnen teilweise sogar davor. Dabei sind die Forschungsergebnisse mehr als eindrucksvoll. Urteilen Sie selbst!

An der University of Texas entdeckte B. Aggarwal, dass Brust- und Prostatakrebs in Indien viel seltener vorkommen als in den USA oder Deutschland. Einer der Gründe hierfür ist, dass in Indien Curry – und damit Curcumin – von den meisten Menschen fast täglich in größeren Mengen verzehrt wird.

Trotz hoher Mengen von bis zu 10,0 g pro Tag gibt es keine schädliche Überdosierung von Curcuma. Das ist exakt das Problem vieler anderer Anti-Krebs-Präparate: Sie können zwar bösartiges Zellwachstum hemmen, jedoch nur in solchen Dosierungen, die für unseren Organismus unverträglich, schädlich oder sogar tödlich sind.

Erfolgversprechende Prophylaxe und Behandlung von Dickdarmkrebs

Curcumin kann Darmpolypen zurückdrängen und damit Darmkrebs vorbeugen. Bei Patienten mit familiärer adenomatösen Polyposis bilden sich Hunderte von Polypen im Darm, die sich zu Darmkrebs entwickeln können, wenn sie unbehandelt bleiben. In einer Studie, die das näher untersuchte, ging mit der regelmäßigen Einnahme von Curcumin die Zahl der Polypen um 60 Prozent zurück. Darüber hinaus reduzierte sich die Größe der verbliebenen Polypen im Schnitt um 50 Prozent, wie die Zeitschrift Clinical Gastroenterology and Hepatology berichtete.

Am Cancer Research Institute von Pennsylvania/USA gelang der Nachweis, dass Curcumin die Aktivität genau derjenigen Eiweiße verhindert, die für das Wachstum von bösartigen Tumoren verantwortlich sind. Curcumin enthält außerdem verschiedene Bitterstoffe, die die Gallenproduktion anregen, die Fettverdauung erleichtern und damit die Leber entlasten.

Scapagnini vom Institut für Neurowissenschaften in Catania/Sizilien, hat gezeigt, dass Curcumin die körpereigene antioxidative Kapazität deutlich steigert. Diese ist wichtig, um ein Gegengewicht gegen freie Radikale aufbauen zu können. Freie Radikale sind äußerst reaktionsfreudige, gefährliche Stoffwechselprodukte, die in unserem Körper den Alterungsprozess, aber auch Krebs verursachen. Sie attackieren die schützenden Zellmembrane und lebensnotwendige Proteine und schädigen fortlaufend unser Erbgut. Im Laufe unseres Lebens summieren sich die durch sie verursachten Defekte stetig.

Das erklärt, warum ältere Menschen ein deutlich höheres Krebsrisiko haben – nach einem langen Leben haben die freien Radikale ihre schädigenden Spuren erkennbar hinterlassen. Deshalb ist nicht verwunderlich, dass Laborversuche gezeigt haben, dass die durch Curcumin angekurbelte Produktion körpereigener Antioxidantien auch dazu beitragen kann, der Demenzkrankheit Alzheimer vorzubeugen.

Es lässt sich zusammenfassen:

  1. Bei rund 40 Prozent von Lungen-, Darm-, Haut- und Prostatakrebs kann die weitere Ausbreitung der Tumoren durch Curcumin verhindert werden.
  2. In mehr als 50 Prozent kann Curcumin eine Rückbildung des Tumors erreichen.
  3. Curcumin löst außerdem den programmierten Zelltod (Apoptose) bösartiger Krebszellen aus und stoppt das Wachstum (Proliferation) von Krebszellen.
  4. Es schützt die gesunden Zellen vor freien Radikalen, indem es die körpereigenen Schutzmechanismen unterstützt.
  5. Zudem stimuliert es das Immunsystem.
  6. Schließlich hemmt Curcumin auch den sogenannten Nuklearfaktor-kappaB, den eigentlichen Wachstumsmotor bösartiger Krebszellen.

Wie können Sie sich und Ihre Familie vor Krebs schützen?

Vorbeugen ist besser als heilen! Sie sollten von sich aus aktiv werden, denn die von den Krankenkassen angebotenen Früherkennungsmethoden reichen nicht aus. Die Krebskrankheit ist meist schon weit fortgeschritten, wenn sie mit unseren derzeitigen diagnostischen Mitteln erkennbar wird. Deshalb kann nur der kleinere Teil der Krebspatienten von der Schulmedizin geheilt werden. Nehmen Sie also selbst das Heft in die Hand!

Zur Vorbeugung reichen 3 g Curcumin täglich. Zur Therapie sind 5 – 6 g nötig. Wir verwenden in der Klinkk St. Georg Curcumin (Curcuma longa) von Euro Nutrador B.V.. Die Kapseln enthalten je 500 mg Curcumin, schwarzen Pfeffer und Ingwer. Die pharmazeutische Qualität und hohe Bioverfügbarkeit sind garantiert.