Hippocampus

Der Hippocampus ist ein Teil des Gehirns, genauer: des erstmals bei Reptilien auftretenden Archicortex. Er befindet sich am inneren Rand des Temporallappens und ist eine zentrale Schaltstation des limbischen Systems. Es gibt einen Hippocampus pro Hemisphäre.

Hirnödem

Beim Hirnödem, einer Form der Hirnschwellung, kommt es durch Schädigung der Blut-Hirn-Schranke oder der Blut-Liquor-Schranke zum Ödem, also zur Flüssigkeitseinlagerung im Gehirn.

Histamin

Histamin ist ein Naturstoff, der im menschlichen oder tierischen Organismus als Gewebshormon und Neurotransmitter wirkt und auch im Pflanzenreich und in Bakterien weit verbreitet ist. Beim Menschen und anderen Säugetieren spielt Histamin eine zentrale Rolle bei allergischen Reaktionen und ist u. a. auch am Immunsystem, d. h. an der Abwehr körperfremder Stoffe, beteiligt.

Histidin

Histidin ist in seiner natürlichen L-Form eine semi-essentielle proteinogene α-Aminosäure. Es zählt zu den basischen Aminosäuren.

histochemisch

Histochemie ist die Chemie der Zellen und Gewebe, durch deren Nachweismethoden (Färbung, mikroskopische Präparationstechniken) sich Zellen bestimmter Funktion oder einzelne Zellorganelle aufgrund ihrer chemischen Eigenschaften im Lichtmikroskop und Elektronenmikroskop selektiv darstellen lassen.

HIV

Das Humane Immundefizienz-Virus (HIV) ist ein behülltes Virus, das zur Familie der Retroviren und zur Gattung der Lentiviren gehört. Eine unbehandelte HIV-Infektion führt nach einer unterschiedlich langen, meist mehrjährigen symptomfreien Latenzphase in der Regel zu AIDS (engl. acquired immunodeficiency syndrome‚ erworbenes Immundefizienzsyndrom).

HIV

Das Humane Immundefizienz-Virus, zumeist abgekürzt als HIV, ist ein behülltes Virus, das zur Familie der Retroviren und zur Gattung der Lentiviren gehört. Eine unbehandelte HIV-Infektion führt nach einer unterschiedlich langen, meist mehrjährigen symptomfreien Latenzphase in der Regel zu AIDS.