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Babesiose

Babesiose ist die Bezeichnung für eine Infektionskrankheit, die durch Babesien (kleine intrazelluläre Parasiten, die durch Zeckenbiss übertragen werden) ausgelöst wird. Die Erkrankung ähnelt in mancherlei Hinsicht der Malaria. Babesien treten nicht nur beim Menschen, sondern auch bei verschiedenen anderen Säugetieren auf, beispielsweise beim Hund, bei Rindern, Schafen, Ziegen und Rehen.

Bakteriämie

Als Bakteriämie wird das zeitweilige Vorhandensein von Bakterien im Blut bezeichnet, bei dem es zu keiner Vermehrung dieser Bakterien und damit auch zu keiner Absiedelung (Metastasierung) in Organen kommt. Zu einer solchen Bakterieneinsaat kann es im Rahmen eines bakteriellen Infekts, bei diagnostischen oder therapeutischen Eingriffen (z. B. einer zahnärztlichen Behandlung), aber auch schon beim Putzen der …

Bakterien

Die Bakterien (Singular: Bakterium) bilden neben den Eukaryoten und Archaeen eine der drei grundlegenden Domänen, in die alle Lebewesen eingeteilt werden. Im menschlichen Körper spielen Bakterien eine bedeutende Rolle. So lebt im menschlichen Darm eine Vielzahl von Bakterien, die zusammen die verdauungsfördernde Darmflora bilden. Auch die Haut des gesunden Menschen …

Balneologie

Die Balneologie oder Bäderheilkunde ist die Lehre von der therapeutischen Anwendung natürlicher Heilquellen, Heilgase und Peloide in Form von Bädern, Trinkkuren und Inhalationen.

Bannwarth-Syndrom

Unter Bannwarth-Syndrom versteht man einen Symptomkomplex mit schmerzhafter Entzündung von peripheren Nerven bzw. Nervenwurzeln und Gehirnnerven (insbesondere des Gesichtsnerven Nervus facialis) sowie Gelenkentzündungen. Der Neurologe Alfred Bannwarth sah den Grund der Entzündungsreaktionen im Liquor cerebrospinalis; erst Jahre nach Bannwarths Tod wurde die eindeutig bakterielle Ursache der Erkrankung (Borrelia burgdorferi) als …

Bartonellose

Bartonellose ist ein Sammelbegriff für eine Gruppe bakterieller Infektionskrankheiten, die durch Vertreter der Gattung Bartonella verursacht werden. Die Bartonellosen werden überwiegend von Tieren (beispielsweise Sandfliegen, Läusen, Katzen oder Katzenflöhe) auf den Menschen übertragen.

Basalganglien

Als Basalganglien werden mehrere Kerngebiete im Gehirn zusammengefasst, die unterhalb der Großhirnrinde liegen. Sie sind für wichtige funktionelle Aspekte motorischer, kognitiver und limbischer Regelungen von großer Bedeutung, beispielsweise für Spontaneität, Affekt, Initiative, Willenskraft, Antrieb, schrittweises Planen, vorweggenommenes Denken und Erwartungen, motorische Selektion.

Basaliome

Basalzellenkrebs oder Basaliom ist eine bösartige Krebserkrankung der Haut, die sich aus den basalen Schichten der Epidermis und der Haarfollikel entwickelt. Bevorzugte Lokalisationen sind der Sonne ausgesetzte Gesichtsregionen wie Stirn, Nase oder Ohren.

Base

Als Basen werden in der Chemie mit enger Definition Verbindungen bezeichnet, die in wässriger Lösung in der Lage sind, Hydroxidionen (OH−) zu bilden und somit den pH-Wert einer Lösung zu erhöhen. Eine Base ist damit das Gegenstück zu einer Säure und vermag diese zu neutralisieren.

basolateral

Mit dem Begriff „basolateral“ wird die dem Lumen abgewandte Basis einer Zelle und ihre seitlichen Anteile bezeichnet. „basolateral“ umfasst also alle Seiten einer Zelle außer der apikalen (luminalen) Zellseite.