in vitro

Als in vitro (lat. ‚im Glas‘) bezeichnet man organische Vorgänge, die außerhalb eines lebenden Organismus stattfinden, beispielsweise im Rahmen von Experimenten in einer kontrollierten künstlichen Umgebung, wie im Reagenzglas. Das Gegenteil von in vitro ist in vivo, also im lebenden Organismus ablaufende Vorgänge.

Infektionskrankheit

Eine Infektionskrankheit ist eine durch Erregerhervorgerufene Erkrankung bei Menschen, Tieren oder Pflanzen. Bei den Erregern kann es sich um Bakterien, Pilze oder auch Viren handeln. Eine Infektionskrankheit ist aber nicht einer Infektion gleichzusetzen, da nicht jede Infektion zwangsläufig zu einer Erkrankung führt.

Inkubationszeit

Unter Inkubationszeit versteht man die Zeit, die zwischen der Infektion mit einem Krankheitserreger und dem Auftreten der ersten Krankheitssymptome vergeht. Abhängig von der jeweiligen Krankheit kann die Inkubationszeit zwischen wenigen Stunden und einigen Jahrzehnten betragen. Bei Vergiftungen wird diese Phase Latenzzeit genannt.

Insulin

Insulin ist ein für alle Wirbeltiere lebenswichtiges Proteohormon. Insulin ist an der Regulation des Stoffwechsels, insbesondere dem der Kohlenhydrate, beteiligt. Insulin senkt den Blutzuckerspiegel, indem es Körperzellen dazu anregt, Glucose aus dem Blut aufzunehmen.

Insulinresistenz

Insulinresistenz ist die Bezeichnung einer Eigenschaft einzelner Individuen. Deren Körperzellen reagieren auf das Hormon Insulin weniger als die Körperzellen gesunder Individuen. Vor allem die Muskulatur, die Leber und das Fettgewebe reagieren weniger empfindlich auf Insulin. Das beeinträchtigt die Wirkung sowohl des körpereigenen als auch des von außen zugeführten (gespritzten) Insulins. Insulinresistenz tritt beim Metabolischen Syndrom auf und ist ein Marker für eine sich …