Lyme-Borreliose wird durch einen tückischen Erreger hervorgerufen. Verursacher ist eine Spirochäten-Bakterie, die von Zecken übertragen wird. Sie ist in der Lage, sich in den Zellen des Wirts einzunisten und dessen Immunsystem zu blockieren. Das hat zur Folge, dass sie von ihm nicht mehr erkannt und bekämpft werden kann. Wegen der ständigen Freisetzung von Toxinen durch die Bakterien können die Zellen, Gewebe und Organe erkranken. Die hervorgerufenen Symptome sind vielfältig und können sich in unterschiedlichen Krankheitsbildern zeigen.

Lyme-Borreliose imitiert zahlreiche Krankheiten.

Die gängige Therapie der Lyme-Borreliose, nämlich die Behandlung mit Antibiotika über einen definierten Zeitraum hinweg, ist leider nur in den wenigsten Fällen zielführend: Die Antibiotika erreichen die intrazellulär ange­siedelten Bakterien nicht und können sie somit nicht abtöten. Allerdings hält die konventionelle Medizin bisher keine andere Antwort als die Therapie mit Antibiotika bereit. Diese ist jedoch mit erheblichen Nebenwirkun­gen verbunden: Der übermäßige Einsatz von Antibiotika resultiert nicht zuletzt in Resistenzen der Bakterien gegen den Wirkstoff.

Das Bakterium, das die Borreliose verursacht, ist äußerst intelligent und anpassungsfähig: Borrelien kommunizieren über weite Strecken miteinander, um einander zum Beispiel Informationen über Antibiotikaresistenzen mitzuteilen. Dieses Phänomen ist als „Quorum Sensing“ bekannt. Damit scheinen die Bakterien der Forschung immer einen Schritt voraus zu sein. Dass von der modernen Medizin noch kein Weg gefunden wurde, diese Mikrobe zu behandeln, ist Anlass genug, über einen Paradigmawechsel nachzudenken.

Bakterien sind die ältesten Formen des Lebens auf der Erde: Sie existieren bereits seit drei Milliarden Jahre. Überlebt haben sie so lange wegen ihrer Intelligenz und hohen Anpassungsfähigkeit: Sie haben gelernt, ihre Strukturen zu verändern, und reagieren sehr schnell auf Stoffe, mit denen sie in Kontakt kommen. So verfügen sie zum Beipiel über eine Vielzahl von Strukturen, die Effluxpumpen genannt werden. Diese wirken als eine Art Sumpfpumpen: Sobald beispielsweise ein An­tibiotikum die Membran der Bakterien angreift, wird die Substanz schlicht aus den Bakterien herausgepumpt. Dies geschieht keineswegs zufällig. Vielmehr haben Bakterien eine breite Palette von Pumpentypen entwickelt, mit denen sie sich vor allen Arten an­timikrobieller Substanzen schützen.

Wärmeempfindlichkeit von Borrelien

Wir wissen, dass Borrelien ausgesprochen thermolabil sind. Das bedeutet, dass sie sehr empfindlich auf Hitzeeinwirkung reagieren. Wissenschaftliche Untersuchungen haben aufgezeigt, dass Borrelien aufgrund dieser Thermola­bilität schon bei 40 °C ihre Beweglichkeit einstellen und bei 40.6 °C ihre äußere Hülle abwerfen. Bei einer Hitzeeinwirkung von 41.6 °C sind sie nach zwei Stunden völlig abgestorben. Zudem stellen Borrelien bei steigender Tempera­tur ihre Effluxpumpen ab. Antibiotika können dann also in die Bakterien eindringen und werden nicht herausgepumpt, bevor sie dort ihre Wirkung entfalten können. Die Effektivität der Antibiotika steigt darüber hinaus pro Grad Celsius um das 16-fache.

Für die Antibiotika augmen­tierte Thermoeradikation (AAT), mit der wir die chronische Borreliose behandeln, gilt:

  1. Bei 41.6 °C, die wir bei der systemischen Ganzkörperhyperthermie (SGHT) erreichen, sterben alle Borrelien im Organismus ab.
  2. Die Effluxpumpen, mit denen sich die Bakterien vor der Wirkung der Antibiotika schützen, werden bei steigender Temperatur abgestellt.
  3. Die Effektivität der Antibiotika wird bei höheren Temperaturen um ein Vielfaches pro Grad Celsius gesteigert. Das verstärkt den eradikierenden Effekt der Thermotherapie.

Mit der AAT erreichen wir bei Lyme-Borreliose auch dann positive Ergebnisse und Heilungen, wenn andere Verfahren versagt haben. Wichtig ist aber, dass auch nach der AAT eine entsprechende Nachbehandlung erfolgt. Diese soll die Folgeschäden der lang andauernden Infektion beseitigen. In meinen Informations­blättern möchte ich daher immer häufiger auch über die Substanzen und Medikamente sprechen, die bei der Nachbehandlung eingesetzt werden.

Eine mögliche Substanz in der Nachbehandlung der chronischen Borreliose ist Cannabis, über dessen Anwendung und Wirkung ich im Folgenden informieren möchte. Ebenso soll aufgezeigt werden, was der Einsatz von Cannabis bei anderen Erkrankungen bewirken kann. Obwohl Cannabis positive Effekte bewirken kann, herrscht über seine Verwendung in der Medizin noch immer ein Wissensdefizit, teilweise auch bei Ärzten. Diese Lücke soll das folgende Informationsblatt schließen.

Cannabisanwendung bei der chronischen Borreliose

Cannabis ist bisher hauptsächlich als psychotrope und psychoaktive Substanz bekannt. Der gängige Einsatzbereich von Cannabis für medizinische Zwecke, wie zum Beispiel beim Schmerzsyndrom und bei der Kachexie, deckt tatsächlich nur einen kleinen Teil der möglichen Wirkung von Cannabis ab.

Für das Verständnis der Wirkungsweise von Cannabis ist wichtig zu wissen, dass wir über ein körper­eigenes Endocannabinoid-System verfügen. Dieses ist  neben seiner Funktion im zentralen Nervensystem auch an der Steuerung des Immunsystems beteiligt.

Das Endocannabinoid-System und die endogenen Cannabinnoide: Cannabinoid-Rezeptoren

Cannabinoid Rezeptoren
Cannabinoid-Rezeptoren: CB1-  und CB2- Rezeptoren

Das Endocannabinoid-System umfasst unter anderem die Cannabinoid-Rezeptoren CB1 und CB2. Diese Rezeptoren werden durch Cannabinoide aktiviert. Beide Rezeptoren modu­lieren verschiedene Ionenkanäle. Der CB1-Rezeptor findet sich vor­wiegend in Nervenzellen. Der CB2-Rezeptor befindet sich dagegen vorwiegend auf Zellen des Immunsystems (beispielsweise auf Mastzellen) und am häufigsten in der Peripherie.

Der CB2-Rezeptor spielt somit eine wichtige Rolle in der Regu­lation des Immunsystems. Die Erkenntnis über diese positiven medizinischen Wirkun­gen von Cannabis haben jüngst einen Schneeballeffekt ausgelöst, sodass nun die medizinische Verwendung von Cannabis weltweit intensiv untersucht wird. Nicht zuletzt deshalb ist medizinisches Cannabis bereits in 20 Staaten der USA und einer Reihe von Ländern in Europa legalisiert worden. Auch wir haben in unserer Klinik seit circa fünf Jahren bei unseren Patienten positive Erfahrungen mit Cannabis machen können.

Die folgende Liste stellt nur eine kleine Auswahl von Krankheiten dar, bei denen der medizinische Nutzen von Cannabis durch Forschungen belegt ist:

Wie wirkt Cannabis?

Endocannabinoide sind Wirkstoffe, die der menschliche Körper selbst produzieren kann (zum Beispiel Anandamid) und die an Cannabinoid-Rezeptoren binden. Wegen ihrer entzündungshemmenden Wirkung beeinflussen Endocannabinoide die Aktivität der Mastzelle und der Nervenfasern. Um zu verhindern, dass Entzündungen zu chroni­schen Nervenfehlfunktionen führen, können Endocannabinoide genutzt werden: Mit ihrer Hilfe wird das Immunsystem nach der Entzündungsreaktion wieder ins natürliche Gleichgewicht gebracht. Die entzündungshemmende Wirkung der Endocannabinoide ist beispielsweise auch für Patienten mit Lyme-Borreliose vorteilhaft.

Die wichtigsten Cannabinoide

Das bekannteste Cannabinoid ist THC (Delta-9-Tetrahydrocannabinol). Ihm werden die meisten medizi­nischen Wirkungen zugeschrieben. Weitere wichtige Cannabinoide sind Cannabidiol (CBD), Can­nabichromen und Cannabigerol. Die genaue Wirkungsweise der Cannabinoide im Körper war lange Zeit nicht klar. Ende der achtziger Jahre fand man schließlich Rezeptoren an der Zelloberfläche, an denen die Cannabinoide andocken. Diese Rezeptoren finden sich vor allem im Gehirn und im Rückenmark. Wenn die Cannabinoide hier binden, können sie die Schmerzweiterleitung unterbrechen und damit das Schmerzempfinden dämpfen.

Eine hohe Konzentration von Cannabis-Rezeptoren findet sich auch in Kleinhirn und Basalganglien, also in den Hirnbereichen, die für die Koordi­nation von Bewegungen zuständig sind. Dies erklärt den Einfluss von Can­nabis auf die Muskeltätigkeit. Weiterhin befinden sich Cannabis-Rezeptoren in einem Teil des Gefühlszentrums (limbisches System) sowie in dem Teil des Gehirns, der für Bewusstsein und Gedächt­nis zuständig ist (vordere Großhirnrinde). Damit wird verständlich, warum Cannabis antidepressiv wirkt und sogar eine Hochstimmung hervorrufen kann.

Weitere Rezeptoren sind in einigen inneren Organen und Drüsen zu finden. Welche Wirkung die Cannabinoide hier hervorrufen, erforscht man derzeit noch genauer. Bereits belegt ist die positive Wirkung von Cannabinoiden bei Darmerkrankungen wie zum Beispiel M. Crohn.

Die Frage nach der Aufgabe des körpereigenen Cannabinoid-Systems beantwortete man 1992 sen­sationell: Der Körper bildet mit Endocannabinoiden selbst Botenstoffe, die den Cannabinoiden ähneln und die an die gleichen Rezeptoren andocken. Der Begriff Endocannabinoide bedeutet „im Körperinneren gebildete Cannabinoide“. Die Botenstoffe bilden sich zum Beispiel auf bestimmte Schmerzreize hin. Zudem scheint in einigen Hirnbereichen eine kontinuierliche Bildung von Endocannabinoiden auch ohne vorherige Reizeinwirkung stattzufinden. Die Endocannabinoide haben das gesamte Wirkungsspek­trum, welches auch für THC bekannt ist. Allerdings sind sie in ihrer Wirkung wesentlich schwächer und werden schneller abgebaut. Die therapeutische Gabe von Cannabis unterstützt und verstärkt also das System, welches der Körper selbst zur Schmerzkontrolle und Bewegungskoordination einsetzt.

Wirkungen und Heilanzeigen der Cannabinoide

Die sieben Hauptwirkungen der Cannabinoide sind:

  • Beruhigung und Angstlösung
  • Stimmungsaufhellung
  • Schmerzlinderung
  • Appetitanregung
  • Wirksamkeit gegen Übelkeit und Erbrechen
  • Krampflösung und Muskelentspannung
  • antientzündliche Wirkung

Das Besondere an den Cannabinoiden besteht demnach darin, dass sie unterschiedliche Wirkungen her­vorrufen können. Dies können wir insbesondere bei multisymptomatischen Krankheiten nutzen, also bei Krankheiten mit unterschiedlichen Beschwerden: Bei diesen muss man unterschiedliche Medikamente finden, die miteinander harmonieren und keine unerwünschten Wechselwirkungen hervorrufen. Hier bietet Cannabis einen ent­scheidenden Vorteil: Man kann mit einem Stoff viele Beschwerden therapieren, ohne dass dies unbeabsichtigte Wechselwirkungen hervorrufen würde. So erweist sich der gleichzeitig stimmungsaufhellende, angstlösende und appetitsteigernde Effekt zum Beispiel bei Krebs oder neurologischen Krankheiten, aber auch bei chronischer Borreliose als vorteilhaft.

Fallgeschichte: chronische Borreliose

Eine Fallgeschichte aus unserer Klinik veranschaulicht dies. Lisa B. aus T. schrieb, nachdem wir sie im Sommer 2015 wegen einer chronischen Borreliose mit AAT therapierten, dass eine deutliche Besserung ihrer Lyme-Symptome eingetreten sei. Leichte neuropathische Beschwerden blieben jedoch bestehen. Wir behandelten sie daraufhin mit 2-3 Hüben Sativex täg­lich. Bei diesem Medikament handelt es sich um eine fixe Kombination von THC und CBD. Der Effekt:

„The results were magnificent. Within a few months, AAT & cannabis oil had done what years of antibiotics had failed to do. lt had given me my life back, and I was once again driving, working, and han­ging out with friends. High on the fact I had gotten my health back, I am back to work…“

Aufgrund seiner Vielseitigkeit kann man Cannabis also bei verschiedenen Krankheiten sinnvoll einsetzen: So hilft es bei multipler Sklerose bei der Behandlung von Muskelkrämpfen sowie bei depressiven Verstimmungen. Bei chronischen und neuropathischen Schmerzen unterstützt es das körpereigene Schmerzabwehrsystem und wirkt stimmungsaufhellend. Auch beim grünen Star kann es Linderung verschaffen, indem es hilft, den erhöhten Augeninnendruck zu senken. Darüber hinaus bietet sich gerade bei Krebs eine Behandlung mit Cannabis an: Hier wirkt es gegen Übelkeit und Erbrechen als Folgen der Chemotherapie sowie gegen Schmerzen, bei depressiver Verstimmung und zur Appetitsteigerung.

Cannabis und seine Antitumoraktivität

Zudem zeigten bereits in den 50er Jahren erste Studien eine direkte Antitumoraktivität von Cannabinoiden auf. Weiterführende Untersuchungen identifizierten die chemischen Strukturen von Cannabis, welche für die Antitumoraktivität verantwortlich sind. Anhand dieser Erkenntnissen entwickelte man synthetische Cannabinoide. Diese zeigten, wie auch die natürlichen Cannabinoide, eine signifikante Antitumoraktivität in Zel­len und Tieren.

Die starke Antitumoraktivität von Cannabinoiden lässt sich auf bestimmte Proteine zurückführen, einschließlich NFKB, TNF, COX-2, HAT, FAT und die Cyclin-abhängige Kinasen. Inzwischen hat man bereits erste klinische Phase-I-Studien an Hirntumoren mit vielversprechenden Ergebnissen durchgeführt. Auch das US-Gesund­heitsministerium bestätigte, dass Studien gezeigt hätten: „Cannabis tötet Krebszellen“.

Nebenwirkungen

Wie jedes Arzneimittel hat auch Cannabis bestimmte Nebenwirkungen. So kann ein Patien­t die muskelentspannende Wirkung als sehr angenehm, die Appetitsteigerung jedoch als eher unangenehm empfinden. Als physische Nebenwirkungen können Mundtrockenheit, Schwindel und Herzfre­quenzbeschleunigung auftreten. Demgegenüber sind die psychischen Wirkungen in der von uns verwendeten medizinischen Do­sierung aber gering. Zudem sind die Nebenwirkungen von Cannabis, wenn sie überhaupt auftreten, dosisabhängig und verschwinden innerhalb von Stunden.

Rechtliches

Cannabis und seine Produkte unterliegen in Deutschland dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG). Can­nabis ist in der Anlage I aufgeführt. Es ist deshalb weder verkehrsfähig noch verschreibungsfähig. 1994 wurde das Cannabinoid THC, das ursprünglich auch in der Anlage I stand, in die Anlage II umgestuft. Es ist nun also verkehrsfähig, aber nicht verschreibungsfähig. Ärzten ist unter bestimmten Umständen der Um­gang mit THC erlaubt.

In der Anlage III steht auch das synthetisch hergestellte Nabilon mit THC-ähnlicher Struktur und Wirkung. Es ist auf Betäubungsmittelrezept erhältlich, muss allerdings aus Großbritannien importiert werden, da es in Deutschland nicht hergestellt wird. In Amerika ist seit 1987 das Arzneimittel Marinol erhältlich, das den THC-Extrakt enthält. Auch Marinol muss importiert werden. Außerdem ist es sehr teuer.

In Deutschland dürfen Ärzte THC seit 1998 unter dem Namen Dronabinol als Rezepturarzneimittel verschreiben. Der Apotheker rührt es ölig an. Zudem kann neuerdings auch Sativex mit den Wirkstoffen THC und CBD vom Arzt auf einem BtM-Rezept verschrieben werden. Es steht als Fertigarzneimittel in Sprayform zur Verfü­gung.

Heutzutage wird Cannabis offiziell in einigen US-Bundesstaaten zur Schmerzreduktion, zur Stei­gerung des Appetits und zur Verminderung der Schlaflosigkeit bei Krebspatienten eingesetzt.

 

Literatur:
  1. HC / Dronabinol / Marinol Efficacy Trial of Oral Tetrahydrocannabinol in Patients With Fibromyalgia (Wirksamkeitsstudie von oralem Tetrahydrocannabinol bei Patienten mit Fibromyalgie) bei der Hadassah Medical Organization, Jerusalem, Israel.
  2. Nabilone / Cesamet Efficacy and Safety Evaluation of Nabilone as Adjunctive Therapy to Gabapentin for the Management of Neuropathic Pain in Multiple Sclerosis (Beurteilung der Wirksamkeit und Sicherheit von Nabilon als Zusatztherapie zu Gabapentin bei der Behandlung neuropathischer Schmerzen bei multipler Sklerose) an der Universität von Manitoba, Winnipeg, Kanada.
  3. Nabiximols / Sativex A Study of Sativex® for Relieving Persistent Pain in Patients With Advanced Cancer (Studie mit Sativex zur Linderung anhaltender Schmerzen bei Patienten mit fortgeschrittenem Krebs) in den USA, Großbritannien und Deutschland.
  4. Cannabidiol (CBD) Cannabidiol for Inflammatory Bowel Disease (Cannabidiol bei chronisch-entzündlicher Darmerkrankung) am Meir Medical Center, Kefar Saba, Israel.
  5. Gerauchter / inhalierter Cannabis Comparing the Effects of Smoked and Oral Marijuana in Individuals With HIV/AIDS (Vergleich der Wirkungen von gerauchtem und oralem Marihuana bei Personen mit HIV/Aids) am Staatlichen Psychatrischen Institut von New York, USA.
  6. Effects of Vaporized Marijuana on Neuropathic Pain (Wirkungen von verdampftem Marihuana auf neuropathische Schmerzen) am CTSC Clinical Research Center, Sacramento.