FSME oder Frühsommer-Meningoenzephalitis ist eine durch das FSME-Virus ausgelöste Erkrankung. Sie beginnt mit grippeähnlichen Symptomen und Fieber. Bei einem Teil der Patienten entwickelt sie sich zu einer Meningoenzephalitis, einer Entzündung von Gehirn und Hirnhäuten. Beim Großteil der infizierten Personen treten jedoch keine Krankheitsanzeichen auf.

FSME oder Frühsommer-Meningoenzephalitis  wird  durch den Stich einer infizierten Zecke übertragen, meist durch den Gemeinen Holzbock (Ixodes ricinus); aber auch eine Infektion durch den Konsum von Rohmilch eines infizierten Tiers ist möglich. FSME kann nicht ursächlich behandelt werden. Neben allgemeinen Schutzmaßnahmen wie dem Absuchen des Körpers nach Zecken steht auch die aktive Impfung als vorbeugende Maßnahme zur Verfügung.