Der Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel ist ein angeborener Mangel des Enzyms Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase (G6PD) beim Menschen durch Mutation des G6PD-Gens auf dem X-Chromosom, Abschnitt q28 (Xq28). Der Mangel des Enzyms G6PD führt durch Veränderung des Zuckerstoffwechsels zu einer vermehrten Zerstörbarkeit der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) durch äußere Faktoren in Form einer Hämolyse.